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Produkt von 169 der Kategorie Chile
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Undurraga Carménère 2010
Super gefälliger Wein. Erstklassiges Gastgeschenk. Als Dankeschön für eine Abendeinladung. Zum Beispiel. Denn diesen Wein kann man Jedermann mitbringen, ohne sich zu blamieren. Er ist außerst saftig und weich.
Im Glas eine intensive violette Farbe.
In der Nase zeigen sich ausgeprägt fruchtige Aromen wie von dunklen Beeren, dazu einen Hauch von grünem Paprika.
Die gesunden vollreifen Trauben geben diesem Wein eine geschmackvolle Fülle und Reife im Gaumen, machen ihn sehr ausgewogen und von feiner Tanninstruktur. Sehr fruchtig-würzig mit etwas Tabak, lang im Nachhall, ein perfektes Beispiel für diese spätreifende Traubensorte.
Weitere Infos: Alle Weinberge von Viña Undurraga sind in Spalieren angelegt, die Pflanzdichte variiert von 2.800–3.400 Rebstöcken pro Hektar, die Trauben werden ausschließlich manuell gelesen. Die überaus effiziente Kellerei auf dem Weingut Santa Ana hat eine Kapazität von ca. 20 Millionen Litern. Hier treffen sich die sehenswerten alten, bei der Gründung erschaffenen, unterirdischen Reifekeller mit Anlagen modernster Technologie. Hier wurde auch eine neue, voll klimatisierte Kellerei errichtet, mit Temperatur-und Feuchtigkeitskontrolle. Die rebsortenreinen Weine von Viña Undurraga werden sorgfältig in Edelstahl-Gärbehältern vinifiziert. Die roten Trauben werden entrappt und eingemaischt. Die alkoholische Gärung dauert in der Regel ca. 7 Tage bei 26–30 °C, danach bleibt der Jungwein je nach Rebsorte weitere 4–7 Tage auf der Maische, um die Sortentypizität des Weines zu steigern. Die alkoholische Gärung dauert ebenfalls 16 Tage bei 17–19 °C.
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| Wein: | Undurraga Carménère 2010 | | Land: | Chile | | Anbauregion: | Colchagua Valley | | Suchkategorie: | Carmenere | | Weingut: | Vina Undurraga | | Alkoholgehalt: | 13,5 % | | Restsüße: | trocken | | zum Essen ...: | Emplenadas,
Pasta mit Tomatensaucen,
Mildem Schnitt-Käse. | | Verschlusstyp: | Kork | | Rebsorte(n): | Carménère |
Weingut-Info:
Viña Undurraga wurde 1885 von Francisco Undurraga gegründet. Er war ein Multitalent. 1855 in Chile geboren und im Baskenland aufgewachsen, trat er in wechselnden Rollen als Landwirt, Anwalt, Politiker, Schriftsteller und Maler in Erscheinung. Von ausführlichen Studienreisen durch Europa brachte er erste Reben aus Deutschland und Frankreich mit. Danach baute er das Weingut samt der berühmten Parkanlage zu einem Vorzeigebetrieb aus. Seit nunmehr fünf Generationen gehört Viña Undurraga zu den ältesten und bekanntesten chilenischen Kellereien – und bereits seit 1903 zu den ersten, die chilenischen Wein erfolgreich exportierten. Da der Wohlstand der Familie ausschließlich aus dem landwirtschaftlichen Betrieb – und nicht wie für andere Weinerzeuger vom Silber- oder Salpeterbergbau – kam, hat man bei Viña Undurraga immer schon größte Sorgfalt auf die Auswahl geeigneter Weinberge gelegt. Auf vier Länderien mit insgesamt 1.000 ha Reben, alle in den Tälern von Maipo und Colchagua gelegen, verteilt sich der Besitz der Familie. Damit besetzt sie die besten Lagen im Zentraltal, das Herzstück des chilenischen Weinbaus. Das Klima dort ist mediterran, ein gemäßigtes, mit milden Wintern, trockenen, aber nicht zu heißen Sommern und kühlen Nächten – ideal, um vollreife, gesunde Trauben zu ernten. Zum Weingut gehören zwei Güter im Maipotal "Santa Ana" und "Condigua". Ersteres ist der ursprüngliche Firmensitz, nur 34 km von Santiago entfernt, umgeben von 140 ha teils sandigen, wenig fruchtbaren Böden alluvialen Ursprungs mit guter Drainage. "Condigua" ist anders. Dieses 250 ha große Weingut, 70 km von Santiago entfernt, ist durch die Nähe zum Pazifischen Ozean besonders gut geeignet für weiße Sorten wie Chardonnay und Sauvignon Blanc sowie für die rote Rebsorte Pinot Noir. Im Colchaguatal liegen die Weingüter "Colchagua" und "El Huique" mit 200 bzw. 400 ha. Auf tiefen, teils tonhaltigen, durchlässigen Sedimentböden gedeihen hier besonders gut Cabernet Sauvignon, Merlot und Carmenère. Vinifizierung und Reifeprozess finden in der Besitzung "Santa Ana" statt – unter Aufsicht des Produktionsleiters und Önologen Hernán Amenabar, beraten von dem französischen Önologen Guy Guimberteau, Professor an der Önologischen Fakultät in Bordeaux.
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